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Goldene Zahnkronen durch den Zahnarzt – Was kostet es?

Gold wird schon seit vielen Jahrzehnten als Zahnersatzmaterial beim Zahnarzt verwendet. Es hat allerdings stark in den letzten Jahren an Popularität verloren. Das Aufblitzen von Gold inmitten einer weißen Zahnreihe ist nicht nach jedermanns Geschmack. Gerade bei Frontzähnen ist das Zahngold sehr auffällig. Wichtig zu wissen ist, dass der Zahnarzt Dr. Machon in Nürtingen das Zahngold mit Keramik verblenden kann und somit das gewünschte ästhetische Gesamtbild erzielt werden kann.

Wann sollten Goldkronen eingesetzt werden?

Es gibt durchaus wichtige medizinische Gründe, Gold als Zahnersatzmaterial einzusetzen. Patienten mit Kiefergelenkproblemen, starkem Zähneknirschen oder im Fall, dass der Schaden am Zahn schon weit fortgeschritten ist, sollte auf Goldkronen oder Füllungen aus Gold zurückgegriffen werden. Goldkronen halten den hohen Kaubelastungen stand und schädigen dabei nicht den im Gebiss gegenüberliegenden Zahn und die Nachbarzähne müssen nicht gesondert präpariert werden. Goldkronen sind bruchfest und dauerhaft. Da reines Gold zu weich wäre, wird eine wertvolle Goldlegierung verwendet. Es handelt sich hier um eine Legierung aus 70–80 % Gold und weiteren Edelmetallen. Die Goldlegierung ist extrem langlebig und wesentlich robuster als Keramik und somit die geeignetere Wahl. Besonders im Seitenzahnbereich werden Goldkronen immer noch als sicherste und dauerhafteste Materialform angesehen, dazu kommt es kaum zu Allergien gegen das Material. Aufgrund ihrer Stabilität hält die Goldkrone jedem Druck beim Kauen dauerhaft stand.

Welche Kosten kommen auf einen zu bei der Behandlung mit goldenen Zahnkronen durch den Zahnarzt?

Eine Goldkrone kostet zwischen 500 und 1.400 Euro. Der Preis richtet sich nach der Höhe des Goldanteils, der Art der Krone (Ersatzkrone, Schutzkrone, Teleskopkrone, Verankerung-Krone, etc.) und ihrer jeweiligen Verwendung, sowie nach eventuellem zusätzlichen zahnmedizinischem Aufwand. Die Galvanokrone ist eine Sonderform der Goldkrone und ist aufgrund des aufwendigen Herstellungsprozesses teurer als andere Goldkronen. Das Gerüst wird bei dieser Krone durch einen Galvanisierungsprozess aus Feingold hergestellt.

Auch lassen sich die Kosten aufgrund des schwankende Goldpreises für diese Art des Zahnersatzes nicht immer einfach ermitteln. Der Stadtort der Praxis spielt ebenfalls eine Rolle, Praxen in den Innenstädten von Großstädten unterscheiden sich von denen in einer ländlichen Region. Die Regelversorgung der Krankenkassen deckt nicht die vollen Kosten der Versorgung mit Goldkronen. Deshalb sind die jeweiligen Mehrkosten zum Festzuschuss der Kassen vom Patienten selbst zu zahlen. Diese Mehrkosten können natürlich über den Abschluss einer Zusatzversicherung abgedeckt werden. Die Goldkrone gehört damit zu den etwas teureren Alternativen, ist aber unübertroffen in ihrer Qualität, in ihrer Stabilität und Langlebigkeit. Sie stellt sogar einen gewissen Wert dar, da sie auf dem Gold-Ankauf Markt wieder verkäuflich ist.

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