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Teambildung für Gründer: Darauf gilt es zu achten

Gründen im Team

Studien haben ergeben, dass das Gründen einer Firma in Gruppen oder im Team zumeist erfolgreicher funktioniert, als bei Alleingängen. Immerhin können so verschiedene Standpunkte zusammengebracht werden und das Unternehmen profitiert vielfach vom Know-how verschiedener Beteiligter.

Doch für den Erfolg braucht es auch ein Team, das zusammenarbeitet und sich ergänzen kann. Aus diesem Grund gibt es durchaus einige Ansatzpunkte, die man beachten wollte, wenn ein Team für die Firmengründung zusammengestellt wird. Diese Faktoren zählen dazu:

Darauf sollte man bei der Gründung im Team vorab achten

Welche Ziele werden definiert?

Welches Ziel verfolgt das Unternehmen? Wofür wird das Start-up generell gegründet? Derartige Fragen sollten auf jeden Fall im Vorfeld besprochen werden und es sollten sich alle Beteiligten einig sein.



Viele Gründer wissen auf diese Frage zunächst aber kaum eine Antwort und weichen aus. Einigkeit zu erzielen, kann schwierig sein und auch Kompromisse mit sich bringen. Wichtig ist letzten Endes aber, dass alle Gründungsbeteiligten einer Meinung sind und geschlossen hinter dem Start-up stehen.

Wie wird kommuniziert?

Ebenso wichtig ist auch die Frage, wie im Unternehmen kommuniziert werden soll. Sind alle Beteiligten gleichberechtigt und haben gleiches Mitspracherecht? Oder herrscht eine eher klassische Hierarchie?

Vielfach ist in diesem Zusammenhang wichtig, berufliche Gespräche und private Themen zu trennen. Das gilt vor allem bei Kritik. Hier ist es ratsam, die Sache an sich zu kritisieren, nicht aber die Person, die dahinter steht. Transparenz ist für Gründer daher oftmals sehr bedeutsam. Niemand hat einen Vorteil, wenn man mitteilt, etwas gut zu können, dann aber am Ende keine Ahnung hat.

Hilfreich ist es dabei auch in vielen Fällen, sich regelmäßig auszutauschen – möglicherweise auch zu fixen Terminen. Dann können alle auf den jeweils aktuellsten Stand gebracht werden und sind rundum informiert.



Wer übernimmt welche Aufgaben?

In dem Zusammenhang ist es relevant, die Aufgaben passend und sinnvoll zu verteilen. Wer Erfahrung im Bereich Buchhaltung hat, ist hier gut aufgehoben und muss sich nicht mit dem Marketing herumschlagen.

Wer kann was im Team übernehmen und ist in welchen Bereichen Experte? Ehrlichkeit ist hier besonders wichtig und es gehört dazu, auch zuzugeben, wenn man etwas nicht gut kann. Externe Hilfe kann dann zum Beispiel ein möglicher Lösungsansatz sein.

Letztlich hat so jeder Beteiligte klar definierte Rollen, die zu ihm passen und erfüllt werden können. Zukünftige Veränderungen sollten dann stets separat behandelt und verhandelt werden – beispielsweise in der Folge von Fortbildungungen.

Wurden die Vereinbarungen schriftlich fixiert?

Alle Vereinbarungen sollten schließlich auch für alle festgehalten werden. Eine Art Handout, die alle Gesprächsbestandteile festhält und allen zur Verfügung steht, erweist sich vielfach als sinnvoll. Alle Zuständigkeiten, Aufgaben und mögliche Konsequenzen werden hier aufgeschrieben und mit dem entsprechenden Datum versehen.

So sind in dieser Hinsicht alle Gründer optimal informiert und es kann auch nicht zu Missverständnissen oder Diskussionen kommen.

Wie wird ein Team erfolgreich?

Wie ein Team bei der Gründung am Ende erfolgreich wird und die eigenen Ziele erreichen kann, lässt sich pauschal nicht sagen. Wichtig sind generell eher vorhandene Gemeinsamkeiten, während ein „gemeinsames Wollen“ nicht zwingend notwendig ist.

Die vorhandenen Fähigkeiten und das jeweilige Wissen – das sind die Aspekte, die sich ergänzen sollten und die das Team im Ganzen voranbringen können. Den bahnbrechenden Erfolg verspricht das freilich nicht, aber es macht das Unterfangen mit Sicherheit leichter.

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