Finanzen

Als Kleinanleger in Start-Ups investieren – so geht es

Geldanlage

Wer als Kleinanleger Geld investieren möchte, sucht mitunter eine Weile nach Möglichkeiten. Start-Ups können da eine lukrative Option sein, auch kleinere Summen möglichst gewinnbringend anzulegen. Eine Gelegenheit dazu bietet unter anderem die German Startups Group, die schon seit einigen Jahren an der Börse notiert ist.

Das Unternehmen besteht seit 2012 und ist als Beteiligungsgesellschaft für deutsche Start-Ups bekannt. Mister Spex, Delivery Hero oder auch Soundcloud gehören zu den Firmen, in die Investments der German Startups Group flossen.

Immer mehr Gründer geben Aktien aus

Fakt ist, dass immer mehr Start-Ups eigene Aktien ausgeben und somit Beteiligungen möglich machen. Ob Windeln.de, Ferratum oder Hello Fresh – sie alle machen auf diese Weise einfache Beteiligungen zum Alltag und erlauben es auch Kleinanlegern, ihr Geld zu investieren.



Schon 2015 wollte Sigmar Gabriel den Börsengang von Startups fördern. Damals war auch ein eigener Index für Gründungen im Gespräch. Aktienkurse von jungen Firmen aus der Tech-Branche sollten darin abgebildet werden und aufzeigen, wie sich die Unternehmen entwickeln.

Verluste sind für Anleger ebenso möglich wie Gewinne

Als Kleinanleger sollte man bei der Geldanlage in Start-Ups dennoch ein waches Auge haben. Denn neben Gewinnen sind auch Verluste gleichermaßen möglich. Sinnvoll ist es oft, nur das Geld anzulegen, auf das man im Zweifelsfall verzichten könne. Ein Verlust sollte also schmerzfrei verkraftet werden können.

Ein klares Beispiel für Verluste und Gewinne ist Rocket Internet. Die Holding verzeichnete vor allem zu Beginn ein stetes Auf und Ab bei den eigenen Kursen. Dabei gilt auch die Empfehlung, Anteilsscheine möglichst für eine längere Dauer zu halten. Kurzfristige Geschäfte damit machen zu wollen, ist eher weniger anzuraten.

Streuung sorgt für Vorteile

Legen Kleinanleger ihr Geld in derartige Holding oder Beteiligungsgesellschaften an, gibt es einen Streueffekt. Das heißt: macht ein einzelnes Start-Up Verluste, kann dies durch andere Firmen aufgefangen werden.



Dafür sind allerdings Start-Ups mit Potential erforderlich, die entsprechende Gewinne erzielen. Und für die Anleger ist es dabei oft nicht so klar zu erkennen, welche Start-Ups von einer Holding unterstützt werden.

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