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Was ist eine Erschütterungsmessung und wieso ist diese so wichtig?

In diesem Artikel geht es um die Wichtigkeit einer Erschütterungsmessung. Was ist eine Erschütterungsmessung und wieso ist diese so wichtig? Diese und weitere Fragen rund um die Erschütterungsmessung werden wir Ihnen in diesem Blog ausführlich beantworten.

Was ist eine Erschütterungsmessung?

Erschütterungen entstehen in sehr vielen Vorhaben, ​die etwas mit dem Bau von verschiedensten Bauwerken zu tun haben. Je nach Intensität und Beschaffenheit des Untergrunds nehmen diese auf die umgehenden Bauwerke ebenfalls Einfluss. Mögliche Folgeerscheinungen sind Schäden an den Bauwerken, die sich in der Nähe der Erschütterung befinden. Normen sorgen dafür, dass eine Messung immer gleich verläuft und nach verschiedenen Standarisierungen gilt. Die normgerechten Erschütterungsmessungen werden ausgeführt, um den Regressforderungen zu begegnen. Diese werden außerdem in einer Kombination aus parallel durchgeführten Verfahren der Beweissicherung im Bereich einer angrenzenden Bebauung eines Bauvorhabens und im Bereich einer Baustelle durchgeführt. Dabei werden die DIN-Normen in zwei verschiedene Teile unterschieden. Der zweite Teil der DIN 4150 bezieht sich auf die Einwirkung auf Menschen in den Gebäuden. Auf bauliche Anlagen bezieht sich der dritte Teil der DIN 4150 Norm. Eine weitere Norm bei den Erschütterungsmessung im Bauwesen ist die DIN 45669 Norm. Der erste Teil der DIN 4150 Norm ist auf die gutachterlichen Stellungnahmen und Prognosen bezogen.

Wieso ist die Erschütterungsmessung so wichtig und wo wird diese angewandt bzw. gemessen?

Eine Erschütterungsmessung wird an sehr vielen Bereichen und Quellen angewandt, die etwas mit dem Bauwesen zu tun haben. Bauarbeiten zählen dabei zu einem der häufigsten Anwendungsgebiete. Hierzu zählen Abbrucharbeiten, Sprengungen, Vibrationsrammungen im Tiefbau, Verdichtungsarbeiten im Erdbau und Schlagrammungen. Bei einer Belastung des Verkehrs, zum Beispiel bei dem Schwerverkehr oder Schienenverkehr über Störstellen, müssen ebenfalls Erschütterungsmessungen durchgeführt werden. Ein weiterer Anwendungsbereich sind das Handwerk und die Industrie. Vor allem bei großen Maschinen, die für die Bearbeitung von Holz oder Metallen verwendet werden, sind Erschütterungsmessungen essenziell. Die Messtechniken bei der Erschütterungsmessung ist sehr komplex. Vereinfacht gesagt handelt es sich bei den Sensoren der Messung um linearisierte Geophone. Diese werden gemäß der Deutschen Industrienorm DIN45669-1 vorgenommen. In den beiden horizontalen und der vertikalen Raumkomponenten wird der zeitabhängige Verlauf der Schwinggeschwindigkeit, die in Millimeter pro Sekunde angegeben wird, gemessen. Dabei verläuft die Aufzeichnung in der heutigen Zeit digital ab. Dabei können die Messungen als Überwachung dauerhaft ausgeführt werden, damit der Prozess laufend beobachtet wird, oder als kurzzeitige Messung auch nur einmal ausgeführt werden. Verschiedene Schwellwerte können eingestellt werden und mit Warnsignalgebern beobachtet werden. Dabei kommen neben der Messwertanzeige auch akustische sowie optische Warnsignalgeber zum Einsatz. Dadurch können mögliche Schäden verhindert werden, da man eine Anpassung des Bauverfahrens oder des Bauablaufs vornehmen kann. Die Gutachten werden für Beweissicherungsmaßnahmen zugestellt und sollten hierfür aufbewahrt werden.



Kurzes Fazit zur Erschütterungsmessung

Erschütterungsmessungen sind sinnvolle Maßnahmen, um festzustellen, ob eine Erschütterung durch eine Baustelle oder ein Bauvorhaben die Gebäude nebenan beschädigen können oder werden. Zudem sorgen moderne und präzise Techniken für ein aussagekräftiges Ergebnis, welche zu der Sicherung von Beweisen verwendet werden kann. Dabei kommen verschiedene Normen der Deutschen Industrienorm zum Einsatz, damit die Prozesse durch gewisse Standards hinterlegt werden und auf gleichem Standard sind.

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