Finanzen

Aquila Capital: Risk-Parity-Strategie erfolgreich im Fixed-Income-Segment

Bartenwerffer_von_Torsten
Dr. Torsten von Bartenwerffer

Der AC – Risk Parity Bond ist der einzige risikoparitätische Fonds, der ausschließlich im Anleihesegment investiert. Dieses Konzept hat sich bewährt: 2014 verzeichnet der ACQ – Risk Parity Bond Fund (EUR A, ISIN: LU0891409947) bei einer konstant geringen Volatilität (durchschnittlich 1,77 Prozent p.a.) eine Rendite von 4,81 Prozent.

„Die überzeugende Wertentwicklung unserer Risk Parity Bond-Strategie veranschaulicht den Erfolg eines risikoparitätischen Ansatzes im Fixed-Income-Markt. Denn auch bei der Anwendung des Risikoparitätskonzepts ausschließlich im Anleihebereich werden die zentralen Parameter der Strategie erfüllt: Die Positionen sind gering korreliert, tragen einen gleichen Anteil zum Risiko bei und ermöglichen das systematische Abschöpfen positiver Renditen“, erläutert Dr. Torsten von Bartenwerffer, Head of Strategies and Portfolio Management im Aquila Capital Quant Team.

Der Risk Parity Bond Fund allokiert in Staatsanleihen, inflationsindexierte Anleihen, Unternehmensanleihen und Carry-Positionen in Schwellenländern. Durch die risikoparitätische Diversifikation über unterschiedliche Segmente des Anleihemarktes, Laufzeiten und Regionen können Verluste in einer Position durch Gewinne in einer anderen Position ausgeglichen und langfristig überkompensiert werden.



In negativen Marktphasen, häufig ausgelöst durch Episoden steigender Zinsen, können die Korrelationen der Anlagen sprunghaft ansteigen. Um die Auswirkung solcher Marktphasen auf den AC – Risk Parity Bond Fund zu reduzieren, hat Aquila Capital im Herbst 2014 ein quantitatives Risikomanagementsystem (RMS) implementiert. Zentral für die Integration eines RMS ist, dass es die grundlegende Strategie des Fonds nicht verändert. Es identifiziert lediglich negative Marktentwicklungen und nimmt dann sehr schnell Risiko aus dem Portfolio. Hierfür wird die realisierte Verlustvolatilität der einzelnen Anlageklassen im Zeitverlauf analysiert. Wird das übliche Niveau deutlich überschritten, wird eine Position durch das System als gefährdet eingestuft. Das tatsächliche Ausstiegssignal für den Fonds wird generiert, wenn zwei oder mehr Anlageklassen betroffen sind.

„Die Integration des RMS erhöht die Wahrscheinlichkeit, Risiken frühzeitig zu identifizieren und auftretende Verluste stark zu begrenzen. Dadurch wird das Portfolio noch robuster gegen Schwankungen im Zinsniveau und sprunghaft steigende Zinsen. Wir erwarten daher, die Performance unseres Fonds noch weiter verbessern zu können, insbesondere in schwierigen Zinsmärkten“, erläutert von Bartenwerffer.

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