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Besuch beim Psychologen: Wer übernimmt die Kosten?

Der erste Besuch beim Psychologen ist oft ein Schritt in eine neue und unbekannte Welt. Viele Menschen wissen nicht, was sie erwartet oder welche Kosten auf sie zukommen. Nachfolgend möchten wir Licht ins Dunkel in die Frage bringen, wer denn für die Kostenübernahme beim Psychologenbesuch verantwortlich ist.

Wie hoch sind die Kosten für einen Besuch beim Psychologen?

Es gibt verschiedene Arten von Psychologen, die unterschiedliche Aufwände verursachen. Die meisten Therapeuten berechnen pro Stunde einen festen Betrag. Zusätzlich gibt es regionale Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern.

Eine Stunde bei einem Verhaltenstherapeuten kostet zwischen 50 und 150 Euro. Für eine Stunde bei einem Kinder- oder Jugendpsychologen werden im Durchschnitt zwischen 30 und 100 Euro verrechnet. Wenn Sie einen Traumatherapeuten aufsuchen, sollten Sie mit einem Kostenfaktor zwischen 60 und 200 Euro rechnen.

Wer übernimmt die Kosten für einen Psychologen?

Die Ausgaben für einen Psychologen wie den www.psychologegraz.at werden in vielen Fällen von den Krankenkassen übernommen. Allerdings sind hier unterschiedliche Regelungen möglich, sodass es ratsam ist, sich vorab bei der Krankenkasse zu informieren.

Einige Kassen übernehmen die Kosten für einen Psychotherapeuten, andere jedoch nicht. Auch die Höhe der Kosten kann variieren. So sind beispielsweise bei einigen Kassen die ersten zwei oder drei Sitzungen kostenlos, danach wird allerdings anteilig berechnet. Wieder andere Kassen übernehmen hingegen nur eine festgelegte Anzahl an Sitzung pro Jahr.

In jedem Fall sollten Sie vorab mit Ihrer Krankenkasse sprechen und sich über die möglichen Regelungen informieren. So können Sie gegebenenfalls frühzeitig beginnen, die notwendigen Kosten zu sparen.

Deckt die private Krankenversicherung den Besuch beim Psychologen ab?

Besitzer einer privaten Krankenversicherung stellen sich berechtigterweise die Frage, ob diese unbegrenzt zum Psychologen gehen können, ohne dafür zusätzliche Kosten tragen zu müssen. In der Regel wird der Besuch beim Psychologen von der privaten Krankenversicherung abgedeckt. Allerdings gibt es hier Einschränkungen: Zunächst muss der Psychologe vom Arzt oder einer anderen Fachperson empfohlen worden sein. In der Regel wird erwartet, dass Sie mindestens einmal pro Monat den Psychologen aufsuchen.

Außerdem muss die psychische Störung medizinisch relevant sein. Das bedeutet, dass sie Ihr Alltagsleben beeinträchtigen muss oder dass sie chronisch ist. In diesen Fällen wird Ihre Krankenversicherung in der Regel die Kosten für den Psychologen übernehmen.

Fazit

Ein Besuch beim Psychologen kann helfen, einige der Probleme zu lösen, die Sie belasten. Allerdings ist es wichtig zu wissen, dass die Kosten für eine Therapie nicht von jeder Krankenkasse übernommen werden. Stellen Sie sich daher vorab gut informiert, ob Ihre Krankenkasse die Kosten für eine Psychotherapie übernimmt.

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