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Nicht nur Umsatz: Soziale Start-ups liegen im Trend

Soziale Firmen

Start-ups sind heute nicht mehr nur auf Umsätze aus und wollen möglichst viel Gewinn scheffeln. Immer öfter kommen auch sozial orientierte Firmen auf den Markt. Sie haben das Ziel, die Welt zu verbessern und Menschen ein besseres Leben zu ermöglichen. Ob durch Brustabtastungen oder auch abgezweigte Beträge für soziale Zwecke.

In Deutschland soll es inzwischen rund 1.700 sozial ausgerichtete Unternehmen geben. Bei der Unternehmensberatung McKinsey sieht man darin ein enormes Potential. Laut einer aktuellen Studie stecke dahinter ein Milliardenpotenzial.

Produktkauf geht mit Dienstleistung einher

Beim Unternehmen Share, das inzwischen seit einem Jahr am Markt ist, wird dabei tatsächlich Gutes getan. Wird eines der Produkte gekauft, geht ein Produkt oder ein gleichwertiger Service an bedürftige Personen.



Share konnte auf diese Weise inzwischen weltweit 51 Brunnen bauen und mehr als zwei Millionen Mahlzeiten an Bedürftige verteilen. Dazu kommen rund eine halbe Million Seifenstücke, die gespendet wurden. Wer ein Produkt von Share kauft, teilt sozusagen und tut damit Gutes. Das Ziel der Geschäftsführer: die Welt verbessern und Idealismus als cool etablieren.

Einen ähnlichen Ansatz verfolgt auch Ichó. Das Unternehmen hat einen interaktiven Spielball für Demenzkranke entwickelt. Ichó hat inzwischen Wettbewerbe gewonnen und wurde von der EU-Kommission ausgezeichnet. Der Ball soll noch in diesem Jahr in Serie produziert werden.

Soziale Start-ups stammen aus den USA

Ihren Anfang nahm die Welle sozialer Firmengründungen in den USA. Von dort schwappte der „Trend“ auch nach Europa und nach Deutschland. Dabei wollen dir Firmen, trotz der sozialen Ausrichtung, dennoch Gewinne erzielen und es sind keine Non-Profit-Organisationen.

Nachhaltigkeit ist dabei wichtig, gleichermaßen aber auch ein tragfähiges Geschäftsmodell.



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