Finanzen

Investment in Skandinavien: Viele Chancen warten

Skandinavien

Skandinavien im Norden Europas umfasst Schweden, den Nordwesten Finnlands und auch Norwegen. Oftmals wird aber auch noch Dänemark hinzugezählt, geografisch ist das allerdings umstritten. Sprachlich allerdings, dafür fiele Finnland hier raus. Generell werden oft aber einfach alle vier Staaten zu Skandinavien gezählt. Mit ungefähr 27 Millionen Einwohnern ist die Besiedlung hier eher als dünn anzusehen – doch für Investoren bieten die skandinavischen Länder großes Potential. Der dortige Leitzins legte in den vergangenen Jahren um bis zu 400 Prozent zu. Im Vergleich: der DAX kommt auf knappe 200 Prozent.

Skandinavien kann sich für Anleger und Investments also lohnen. Dafür sorgen einige Besonderheiten. Dazu gibt es im Folgenden nähere Informationen.

Innovationen werden gefördert

Im Bereich Innovationen liegen Finnland, Dänemark und Schweden weit vorne. Das ergab eine EU-Studie aus dem Jahr 2018. Unter allen 28 Ländern der Europäischen Union lagen die drei Staaten vorne. Dabei sind Faktoren wie der Einsatz von Zukunftstechnologien, die wissenschaftliche Bildung oder auch Voraussetzungen und Möglichkeiten für Investments entscheidend gewesen.



Alleine die Gründung eines Unternehmens ist in den skandinavischen Ländern simpel. Vor allem Dänemark und Norwegen liegen hier laut Weltbank vorne, aber auch Finnland und Schweden können überzeugen. Der zeitliche und auch finanzielle Aufwand ist in allen diesen Ländern gering, hinzu kommt die vorhandene Sicherheit im Bezug auf rechtliche Aspekte. Außerdem würden skandinavische Unternehmen einen Gang an die Börse generell nicht scheuen. Das führt dazu, dass das Angebot an Aktien hier sehr breit aufgestellt ist.

Auch die Nachhaltigkeit spiel eine Rolle

Wer auf Nachhaltigkeit setzen will, ist im nordischen Raum ebenfalls richtig. Schweden, Dänemark und Norwegen logieren im Länder-Ranking von Swisscanto auf den ersten drei Plätzen, Finnland folgt auf Position 9. Ressourcen werden hier verantwortungsbewusst verwendet und die Standards im Bereich Soziales, Ökologie und Recht sind außerordentlich hoch.

Die meisten Firmen in Skandinavien sind zudem sehr stabil aufgestellt und bieten für Investments eine hohe Transparenz. Ein Wachstum von rund zwei Prozent kommt in Skandinavien hinzu – auch das macht Investments sehr lukrativ.

Ob man die Exporte nun als Vorteil oder Nachteil betrachtet, ist sicherlich eine wichtige Frage. Einerseits sind Schweden und Co. stark von anderen Ländern abhängig, andererseits profitieren sie auch von der Weltwirtschaft.



Skandinavien spezialisiert sich häufig

Zahlreiche Firmen aus Dänemark und den anderen skandinavischen Ländern haben sich auf besondere Bereiche fokussiert und konnten erfolgreich Nischen besetzen. Nur so ist es möglich, im internationalen Wettbewerb auch zu bestehen. Die Unternehmen in Skandinavien machen dies sehr erfolgreich. Beispiele gibt es dafür unter anderem im Bereich der Pharmazie.

Dazu kommt auch noch ein weiterer Aspekt, der nicht direkt mit möglichen Investitionsmöglichkeiten zusammenhängt: im Glücksindex liegen die nordischen Staaten weit vorne. Die Menschen sind hier sehr zufrieden mit ihrem Leben.

Wer in skandinavische Aktien und Unternehmen investiert, kann davon möglicherweise eine Portion abbekommen. In jedem Fall aber kann es sich lohnen, das vorhandene Potential zu nutzen und die Wachstumschancen für sich arbeiten zu lassen.

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