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Ein Guide für Gründer – Tipps für den erfolgreichen Start mit dem eigenen Unternehmen!

Am Anfang steht die gute Idee: Wer sich selbst verwirklichen möchte und eine Marktnische wittert, startet nicht selten sein eigenes Unternehmen. Für den Erfolg eines Start-ups sind aber nicht nur Businessplan und Finanzierung ausschlaggebend, auch die Büroausstattung muss die Anforderungen erfüllen. Sie entscheidet zu einem nicht unbedeutenden Teil darüber, wie produktiv in den Geschäftsräumen gearbeitet werden kann. Worauf sollte geachtet werden?

Lange Arbeitstage die Regel

Wer ein Unternehmen gründet, muss sich um eine Reihe von Dingen kümmern. Häufig sehen sich Existenzgründer mit Aufgaben konfrontiert, die sie zu überfordern scheinen – im Vergleich dazu wirkt die Ausstattung eines Büros recht trivial. Trotzdem sollten auch die Auswirkungen dieser Entscheidung nicht unterschätzt werden: Selbst abhängig Beschäftigte verbringen im Normalfall sieben bis acht Stunden täglich dort, wer sein eigenes Unternehmen erfolgreich am Markt platzieren möchte, wird vermutlich sogar noch länger arbeiten müssen.

Büro mit der richtigen Größe finden

Die Frage, wie groß das Büro sein sollte, ist in erster Linie auch eine Frage der Branche. Anwälte empfangen auch ihre Mandanten in den Räumlichkeiten, weshalb etwas mehr Platz benötigt wird – schon zu Repräsentationszwecken. Wer allein in seinem Büro arbeitet, sollte laut Empfehlung von Fachleuten für seinen direkten Arbeitsplatz mindestens 7 m² einkalkulieren. Darunter fällt der Platz für Drehstuhl, Schreibtisch und Stauräumen.

Ergonomie von Bürostühlen und -Tischen

Am wichtigsten ist bei der Auswahl der Büroausstattung die Ergonomie von Tischen und Stühlen. Beides sollte sich auf die individuellen Körpermaße einstellen lassen. Konkret sollte die Höhe des Stuhls so gewählt werden, dass die Beine etwa im rechten Winkel auf dem Boden stehen. Weiterhin sollte sie eine dynamische Sitzhaltung ermöglichen, wodurch Ermüdungserscheinungen vorgebeugt wird. Die Tischhöhe wird auf jenes Maß reguliert, welches auch den Armen einen 90-Grad-Winkel ermöglicht, wenn sie abgelegt werden. Die Verstellmöglichkeit der Tischhöhe unterscheidet häufig hochwertige und sehr günstige Bürotische. Ein umfangreiches Sortiment bietet http://www.gaerner.de/bueroausstattung/c/62844-GAE/.

Ausreichende Beleuchtung

Schlechte Beleuchtung sorgt auf Dauer für Müdigkeit und Konzentrationsstörungen. Das Auge hat bei schwierigen Lichtverhältnissen viel Mühe mit der Fokussierung, wodurch sogar Kopfschmerzen entstehen können. Außerdem wird bei zu schwachem Licht das Hormon Melatonin ausgeschüttet, welches den Tag-Nacht-Rhythmus steuert. Bei Dämmerung neigen Menschen also ganz automatisch zur Müdigkeit. Doch auch der Umkehrschluss ist richtig: Helles Licht erhöht Konzentration und Leistung. Ideal ist ein Büro in oberen Stockwerken, welches große Fensterflächen in südwestlicher oder südöstlicher Richtung aufweist. Zur optimalen künstlichen Beleuchtung empfehlen sich Rasterleuchten: Sie geben ein helles, blendfreies Licht ab und lassen sich zudem mit energiesparenden Leuchtstoffröhren ausstatten.

Wände hell streichen

Helle Farbtöne wirken freundlich – außerdem reflektieren sie das Licht. Der Effekt sollte nicht unterschätzt werden, abgesehen von der besseren Ausleuchtung lässt sich auch Strom sparen. Etwa 40 Prozent der Energiekosten im Büro lassen sich auf die Beleuchtung zurückführen.

Monitore blendfrei aufstellen

Das einfallende Tageslicht sollt nicht direkt auf die Monitore fallen. Selbst matte Bildschirme reflektieren einen Teil des Lichts; vor allem muss sich die Hintergrundbeleuchtung gegen die Sonne durchsetzen, was die Lesbarkeit verschlechtert. Außerdem sollte der Monitor so aufgestellt sein, dass die oberste Zeile bei grader Blickstellung erfasst wird. Die menschlichen Augen können besser fokussieren, wenn sie von oben nach unten schauen.

Wohlbefinden steigern

Auch wenn sie zusätzliche Arbeit mit sich bringen: Pflanzen haben nicht nur dekorativen Charakter, sondern erhöhen auch die Luftfeuchtigkeit und wirken somit einem trockenen Hals und Heiserkeit etwas entgegen. Auch Fotos der Familie oder andere persönliche Gegenstände können, so trivial dies erscheinen mag, das Wohlbefinden steigern. Ideal ist es, wenn die Arbeitshaltung variabel ist: Wenn zur Abwechslung mit einem entsprechenden Hochtisch im Stehen gearbeitet werden kann oder beispielsweise ein Hocker mit Sattelsitz zur Verfügung steht. Beides kann helfen, den weit verbreiteten Rückenbeschwerden vorzubeugen.

Ausreichendes Budget einkalkulieren

Bei Gründern ist das Geld oft knapp. Wer sich eine Büroausstattung anschafft, sollte rund 2.000 Euro einkalkulieren – für gebrauchte Büromittel sollten mindestens 500 Euro eingeplant werden. Im Vergleich zu neuen, minderwertigen Möbeln ist das im Zweifel die bessere Wahl. An der Qualität von Tisch und Stuhl sollte nicht gespart werden; dafür bieten eher zusätzliche Einrichtungsgegenstände Potenzial. Was bisher im Büro nicht vermisst wurde, ist auch weiterhin verzichtbar.

Finanzierungsmöglichkeiten prüfen

Vor allem die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hilft mit Gründerkrediten bis zu 100.000 Euro, selbst wenn die Sicherheiten für eine Privatbank nicht ausreichend sind. Darüber hinaus gibt es in vielen Bundesländern spezielle Förderprogramme – hier sollten alle Möglichkeiten in Erwägung gezogen werden, günstiges Startkapital zu erhalten.

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