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Google gegen SEO-Tools: Das Ende der SEO-Tool Anbieter?

Seit einigen Tagen berichten einige SEO-Spezialisten darüber, dass aktuell Google gegen die SEO-Tools vorgeht. So auch Vincent Schmalbach ( www.vincentschmalbach.de ) in seinem Blog. Er berichtet darüber das 2013 ein schwarzes Jahr für die Anbieter von SEO-Tools sein wird.

Das Geschäftsmodell der SEO-Tool Anbieter besteht darin, die beliebten Google Daten ohne jegliche Genehmigung von Google einzusammeln und die so gewonnene Daten den zahlenden Kunden zur Verfügung zu stellen. Bekannte Anbieter entsprechender Tools verdienen mittlerweile viel Geld mit den erhobenen Daten. Google hat mit seinen letzten Updates (Panda und Penguin) schon gezeigt, den Suchmaschinenoptimierern so langsam die Geschäftsgrundlage entziehen zu wollen. Nun stehen die Anbieter von SEO-Tools im Visier von Google – zumindest sprechen die ersten Anzeichen dafür.

Aber warum soll Google gegen die beliebten SEO-Tools vorgehen?

1. Verstoß gegen Googles Nutzungsbedingungen



Google verbietet in seinen Nutzungsbedingungen die automatischge Abfrage von Google Daten. Auszug der Nutzungsbedingungen: „… in anderer Weise als über die von Google bereitgestellte Benutzeroberfläche und gemäß unseren Vorgaben auf die Dienste zuzugreifen.“

2. Finanzieller schaden für Google

Automatische Abfragen fügen Google ohne Frage einen technischen und wirtschaftlichen Schaden zu. Die automatische Abfrage mehrerer Millionen Daten kostet Google enorme technische Ressourcen. Würden die SEO-Tool Anbieter pro Abfrage einen Betrag zahlen, so würde es in die Millionen höhe gehen.

3. Grundlage für Suchmaschinenoptimierer zerstören



Online-Shops, Webmaster und SEO Agenturen, die bekannte SEO-Tools im jeweiligen Land nutzen – können anhand der eingesammelten Daten Ihre Suchmaschinenoptimierung steuern. Ohne die wichtigen Datenmengen, wird die Optimierung von Webseiten immer schwieriger.

4. Google Webmaster-Tools stärken

Ohne die SEO-Tool Anbieter würde Google mit seinem eigenen Tool alle Agenturen bedienen können. Das eigene Produkt wird für eine ganze Branche immer wichtiger.

 

Aktueller Stand?

Google hat bereits laut Golem ( www.golem.de ) mindestens drei Anbieter – Raven, Seomoz und Ahrefs aufgefordert, auf die per Scraping gewonnenen Daten zu verzichten, und andernfalls gedroht ihnen den Zugriff auf die eigenen APIs zu sperren. Searchmetrics-Chef Marcus Tober weist darauf hin, dass sein Unternehmen keine Daten aus Google-APIs verwendet, so dass Searchmetrics ein solcher Zugriff nicht entzogen werden könne. Jetzt bleibt es spannend, wieso sich diese Geschichte weiterentwickelt.

 

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