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Unternehmen führen mit voller Kraft – Life-Coaching für mehr psychische Leistungsfähigkeit

Negative Denk- und Verhaltensmuster sabotieren oft die Leistung von Führungskräften.

Die Geschicke eines Unternehmens zu lenken, verlangt Führungskräften vieles ab. Die Rollenanforderungen bewältigt man nur, wenn man physisch und psychisch leistungsfähig ist. Sich immer wieder auch um sich selbst zu kümmern, mit dem eigenen Inneren ins Reine zu kommen, auf Warnsignale zu hören und kompetente Hilfe in Anspruch zu nehmen ist daher essenziell.

Führungskräftegesundheit gilt als Tabuthema

Bislang gibt es nur wenige Studien zum Thema Führungskräftegesundheit, vor allem verglichen mit den zahllosen Studien zur psychischen Gesundheit von Mitarbeitenden. Die Ursache liegt schlicht in der Tatsache, dass Führungskräfte allgemein als stark und leistungsfähig gelten. Emotionale Instabilität entspricht nicht dem Bild von Personen in Leitungspositionen. Oft werden Krankheiten als Tabu-Thema behandelt.

Es gibt sie aber, die scheinbar erfolgreichen, innerlich ausgebrannten Unternehmenslenker. Sie wenden sich an Life-Coaches. Eine der erfahrensten und qualifiziertesten Life-Coaches im deutschsprachigen Raum, Steffi Christian, bestätigt: „Vor allem sprechen mich Unternehmer und Unternehmerinnen an, die zwar arbeiten und erfolgreich sind, die funktionieren, die aber innerlich leer und ausgebrannt sind. Diese Menschen essen, trinken, treiben Sport wie verrückt oder tun sonstige Dinge, nur um ihre innere Leere nicht spüren zu müssen. Viele haben keine Partner/-innen, verdienen zwischen 10.000 und 15.000 Euro im Monat, fahren ein tolles Auto, haben also äußerlich alles, sind aber innerlich total leer.“

Unternehmen brauchen leistungsfähige Führungspersonal

Leider ist mit der Annahme einer immerwährenden psychischen Gesundheit von Unternehmenslenker/-innen allzu oft die implizite Annahme verbunden, dass psychische Probleme von Führungskräften keine Konsequenzen für sie selbst, ihre Mitarbeiter/-innen oder das Unternehmen hat.

Tief im Inneren verborgene, vom „inneren Kind“ im Unterbewusstsein vergrabene Erfahrungen beeinflussen allerdings das Denken, Sprechen und Handeln des Menschen. Nicht verarbeitete, Kindheitserfahrungen können sich daher auch im Handeln von Unternehmenslenker/-innen negativ auswirken. Aus diesem Grund sind die Führungskräfte selbst, ihre Mitarbeitenden und das gesamte Unternehmen betroffen, weiß Expertin Steffi Christian aus Erfahrung.

„Wenn ein Unternehmer in seiner Kindheit vom Vater, der vielleicht selbst Unternehmer ist, vermittelt bekommen hat, dass er nichts wert oder unfähig ist, kann er sich als Unternehmer noch so sehr anstrengen, er wird sich selbst immer als unzulänglich, nicht erfolgreich genug ansehen. Ursache ist eben, dass er von dem, was sein „inneres Kind“ in seinem Unterbewusstsein abgelegt hat, quasi fremdgesteuert wird. Wollen wir dies verändern, müssen wir eine neue Referenz in unser Unterbewusstsein laden.“

Life-Coaching als Prozess zur Findung neuer Referenzen

Neue Referenzen in seinem Inneren zu implementieren, braucht Zeit, denn es geht um grundlegende Veränderungen. Zunächst einmal muss man überhaupt erkennen, dass etwas nicht so läuft, wie es sollte und könnte. Zu dieser Erkenntnis kann ein Begleitungsprogramm verhelfen.

Foto: Steffi Christian, Schmetterlingseffekt

„Sie merken, dass ihnen etwas zum Glücklich sein fehlt. Sie möchten wieder tolle Gespräche führen, einen Partner/eine Partnerin finden, sie wollen sich wieder für sich selbst interessieren. Man merkt ihnen oft eine tiefe Sehnsucht an, wieder zu innerer Fülle zu kommen. Daran arbeite ich mit denen, die zu mir kommen. Es geht um Erfüllt sein, um Glücklich sein, unabhängig von hohem Verdienst oder schnellem Auto“, beschreibt Steffi Christian die Gefühlswelt derer, die zu ihr kommen und das Ziel ihrer Coachings.

Um es zu erreichen, hat sie ein 12 Monats-Programm entwickelt, in dessen Rahmen die Teilnehmenden lernen, sich mit ihrem Innersten zu befassen. Durch die enge Begleitung via Einzel-Coachings, Life-Calls, speziellen WhatsApp- und Zoom-Chatgruppen sowie einen Telefon-Support werden sie in die Lage versetzt, sich all den verborgenen Erfahrungen zu stellen, sie zuzulassen und letztlich loszulassen. So lösen sich innere Bremsen und es entsteht Raum für neue Referenzen.

Ãœberforderung & innere Leere

Vielen Führungskräften ist gar nicht bewusst, dass sie in einer Krise stecken, eigentlich leer und unglücklich sind. Daher rät Life-Coachin Steffi Christian, auf verschiedene Symptome zu achten: „Süchte wie Rauchen, Trinken oder exzessiver Sport, aber auch Wutausbrüche gegenüber Mitarbeitenden sind typische Verhaltensmuster. So etwas hat man auch von den Eltern, von seinem nächsten Umfeld gelernt. Wenn beispielsweise die Mutter sehr häufig schreit, hat man unterbewusst erlernt, dass Schreien ein adäquates Mittel ist, das Gegenüber sozusagen im Griff zu behalten. Zeigt man solche Verhaltensmuster, braucht es Veränderung.“

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