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Was kostet es ein Haus vom Maler streichen zu lassen?

Mit dem Laufe der Zeit kann die Witterung der Fassade Ihres Hauses ordentlich zusetzen. Wenn der alte Anstrich langsam in die Jahre gekommen ist und schon anfängt zu bröckeln, werden Sie wahrscheinlich über einen neuen Anstrich nachdenken. Doch ein solcher Anstrich ist ein sehr aufwendiges Projekt und die wenigsten machen dies selbst, sondern lassen die Arbeit von einer professionellen Firma wie dem Malerbetrieb Berlin Mitte erledigen. Doch was kostet es eigentlich, wenn Sie Ihr Haus von einem Maler streichen lassen?

Die Fassade von einer Firma streichen lassen

Die Kosten für das Streichen einer Fassade sind von Firma zu Firma unterschiedlich. Im Durchschnitt lässt sich aber festhalten, dass Sie mit Kosten von 10 bis 20 Euro pro Quadratmeter rechnen müssen. Die Kosten für das Material sind hierbei bereits enthalten. Wenn die Fassade vorher noch grundiert werden soll, dann kommen nochmals zirka 5 Euro pro Quadratmeter hinzu. In den meisten Fällen benötigt die Malerfirma aber noch ein Gerüst. Hierfür müssen Sie nochmals zirka 12 bis 20 Euro pro gestelltem Quadratmeter des Gerüstes einkalkulieren. Die Kosten sind allerdings auch von der Saison und dem Wetter abhängig. So verlangen Firmen über die Sommermonate deutlich mehr für das Streichen einer Fassade als im Frühjahr und im Herbst, da ihre Auslastung im Sommer deutlich besser ist.

Region und Qualifikation haben Einfluss auf die Kosten

Die Region und die Qualifikation der Malerfirma haben ebenfalls einen hohen Einfluss auf die Kosten. So kann einen Fassadenanstrich in Bayern deutlich mehr kosten als vergleichsweise in Hessen. Auch werden Betriebe mit Meistertiteln deutlich mehr von Ihnen verlangen als ein Maler und Lackierer ohne Meistertitel. Ebenfalls ist der Stundensatz in Städten deutlich höher als in den ländlichen Regionen. Je nach Distanz zum Einsatzort erheben die Malerfirmen zusätzlich oft noch eine Anfahrtspauschale.

Das Gerüst mit einkalkulieren

In der Regel benötigt jede Malerfirma ein Gerüst, um die Fassade zu streichen. Darum können Sie sich entweder selbst kümmern, oder die Malerfirma kümmert sich darum und beauftragt den Gerüstbauer. Bei kleinen Objekten stellen die Malerfirmen auch oft ihre eigenen Gerüste. Für ein Gerüst müssen sie zirka 12 bis 20 Euro pro Quadratmeter gestelltem Gerüst einkalkulieren. Auch bei Gerüstbauern sind die Tarife im Sommer deutlich höher als in den Frühjahr- und Herbstmonaten.

Frühzeitig einen Termin sichern

Gute Malerbetriebe sind in der Hauptsaison sehr gut ausgelastet und müssen oft schon Aufträge ablehnen, weil sie die Arbeit nicht schaffen. Nicht selten muss man bereits ein Jahr vorher einen Termin für das nächste Jahr vereinbaren. Sie können zwar auch noch spontan einen Termin bekommen, dann ist aber oft mit deutlich höheren Kosten zu rechnen. Falls der Malerbetrieb kein eigenes Gerüst stellt, müssen Sie sich darum ebenfalls rechtzeitig kümmern.

Kann man die Malerkosten steuerlich geltend machen?

Malerarbeiten fallen unter Handwerkerkosten. In der Regel können Sie bis zu 20 Prozent der Kosten in Ihrer Einkommenssteuererklärung geltend machen. Dies gilt allerdings nur für die Arbeits- und Anfahrtskosten und nicht für die Materialkosten. Es ist daher wichtig, dass der Malerbetrieb dies auf seiner Rechnung separat ausweist. Der Höchstbeitrag, den Sie geltend machen können, liegt allerdings bei maximal 6000 Euro. Daraus ergibt sich eine maximale Steuerersparnis von 1200 Euro.

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