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Existenzgründer: Warum so viele scheitern – und was dagegen hilft

Es gibt kein Schulfach für „Existenzgründung“. Und auch als Angestellter lernt man nicht, wie man sich erfolgreich selbstständig macht. Die Folge: Rund ein Drittel aller Existenzgründer scheitert in den Anfangsjahren.

Um das zu verhindern, gibt es das „Gründercoaching Deutschland“. Existenzgründer werden finanziell unterstützt, wenn sie sich von einem Gründercoach beraten lassen. Mit einem Profi an der Seite entwickeln Gründer ihren persönlichen Schlachtplan. Die nächste Förderperiode für das Programm beginnt diesen Freitag, am 1. Mai 2015. Laut KfW Bank haben in den vergangenen Jahren rund 140.000 Gründer das Programm genutzt.

Aber wie läuft das Gründercoaching genau ab? Welche Inhalte können besprochen werden – und welche nicht? Wie melde ich mich zu dem Förderprogramm an? Welche Branchen sind zugelassen? Wie hoch ist die Förderung? Hierzu hat das Ratgeberportal „Existenzgründer-Jungunternehmer“ eine Themenseite „Gründercoaching Deutschland“ entwickelt – mit Experten-Interviews, Praxisbeispielen und Checklisten.



Das Gründercoaching wurde bisher über den Europäischen Sozialfonds finanziert. Ab Anfang Mai übernimmt die KfW Bank. „Die konstant hohen Zusagezahlen zeigen, dass es einen großen Bedarf für ein Gründercoaching gibt, weshalb wir das Programm als vollen Erfolg ansehen“, sagt Anja Bukowski, Abteilungsdirektorin Produktmanagement Beratung der KfW gegenüber dem Ratgeberportal ExistenzgründerJungunternehmer.

Dass ein Gründercoach eine große Hilfe sein kann, hat die KfW Bank bereits 2013 herausgefunden. So verringert sich die „Abbruchwahrscheinlichkeit der Gründungsprojekte um knapp 30 Prozent“, heißt es in einer Studie. Die Gründer halten sich also länger am Markt – zum Beispiel, weil sie das Risiko besser kalkulieren können, ein Konzept für Kundenakquise entwickelt haben oder in organisatorischen Fragen beraten wurden.

Wer sich mit erfahrenen Gründercoaches unterhält, merkt schnell: Der Weg zum erfolgreichen Unternehmer ist lang und hart. In einem gemeinsamen Businessplan werden Fragen zum Angebot, zum Standort, zur Finanzierung und zum Wettbewerb recherchiert und zusammengefasst. Und zwar vom Gründer selbst, aber mit Unterstützung und Beratung durch den Gründercoach. So entsteht ein klarer Plan, wie man vorgeht.

Mehr Infos zum Gründercoaching auf der Themenseite des Ratgeberportals: www.existenzgruender-jungunternehmer.de/p/finanzen/foerderung/gruendercoaching.html



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