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Investieren in Start-Ups

Investitionen sollten den Zweck erfüllen, den angelegten Geldbetrag in Zukunft zu vervielfachen. Es gibt unzählige Möglichkeiten für Investitionen. Eine davon ist, in Start-Ups zu investieren. Die Investition in Start-Ups liegt zur Zeit auch absolut im Trend. Auch hier haben Sie wieder die Möglichkeit, zwischen unterschiedlichen Methoden auszuwählen. Sie können als sogenannter Business Angel auftreten, sich mittels Venture Capital Fonds an den Start-Ups beteiligen, oder bereits mit kleinen Beträgen in Form eines Crowd-Investings einsteigen. Wie die einzelnen Modelle funktionieren und worauf Sie dabei achten sollten, erfahren Sie in folgendem Beitrag.

Was genau sind Start-Ups?

Ein Start-Up ist ein neues Unternehmen, welches meist aus einer neuen, zündenden und innovativen Idee heraus gegründet wurde. Meist ist für die Gründung wenig Geld vorhanden und Start-Ups versuchen, mit Hilfe ihrer tollen und außergewöhnlichen Ideen andere zu begeistern. Dadurch möchten diese jungen Unternehmen Geld auftreiben, um die Verwirklichung des Projekts umsetzen zu können. Wer die TV-Show „Höhle der Löwen“ kennt, der weiß, dass es sich bei diesen Gründern im Allgemeinen um Start-Ups handelt. Start-Ups können alle Bereiche abdecken. Von Dienstleistung über Technik bis hin zur Medizin oder Betreuung, alles ist möglich. Wenn Sie von einer Idee eines Start-Ups begeistert sind, können Sie mit einem gewissen Betrag in dieses Unternehmen investieren. Sobald dieses einen Gewinn abwirft, werden Sie zum vorher vereinbarten Prozentsatz daran beteiligt.

Wie Sie in Start-Ups investieren können

Mit einem gewissen Betrag können Sie sich zum Beispiel Anteile an einem Start-Up erkaufen. Sobald Sie Geschäftsanteile an einem Start-Up halten, tragen Sie jedoch auch die wirtschaftlichen Risiken mit. Wenn sich eine Idee nicht durchsetzt und aus dem Start-Up nichts wird, haben Sie Ihr Geld verloren.



Meist sollten Sie ohnehin damit rechnen, dass das Start-Up erst nach einigen Jahren richtig Geld abwirft. Ihr investiertes Kapital rentiert sich erst ab dem Zeitpunkt, ab welchem Sie sich auch Dividenden auszahlen können.

Doch es gibt immer wieder Start-Ups, die durch die Decke gehen. Denken Sie nur zurück, wie sich Facebook und Google entwickelt haben. Beide wurden ebenfalls als Start-Ups begonnen und zu Beginn belächelt. Anfangs wollte niemand investieren, und heute sind die Geschäftsanteile ein Vermögen wert.

Wie funktioniert Crowdinvesting?

Crowd-Investing ist bereits ab kleinen Beträgen machbar und somit für jeden umzusetzen. Entweder Sie haben von einem Start-Up gehört, welches nach Investoren sucht. Für Crowd-Investing gibt es mittlerweile auch etliche Plattformen. Hier stellen sich die einzelnen Start-Ups vor.

Sie können sich alle Informationen durchlesen und sich von der einen oder anderen Idee begeistern lassen. Sie können so gezielt in ein neues Unternehmen, oder wie bei einem Fond in eine Mischung aus Start-Ups investieren. So wird das Risiko etwas aufgeschlüsselt. Sollte ein Start-Up in die Binsen gehen, könnten die Verluste von anderen Unternehmen aufgefangen werden, die einen durchschlagenden Erfolg feiern.



Was Sie im Vorfeld beachten sollten

Investieren Sie nie Geld, das Sie nicht haben. Investieren Sie niemals Geld, das Sie dringend zum Leben benötigen. Sie sollten nur jenes Geld arbeiten lassen, welches Sie bei Verlust leicht verschmerzen können.

Lesen Sie das White-Paper der Start-Ups, lassen Sie sich beraten und überlegen Sie jedes Invest gut. Seien Sie sich aber bewusst, dass es auch einen totalen Verlust bedeuten kann. Fragen Sie sich auch selbst, ob sich mit dieser Idee heutzutage noch Geld verdienen lässt. Vielleicht möchten Sie jedoch einfach nur investieren, weil Sie die Idee hinter dem Start-Up begeistert. In diesem Fall ist es eine tolle Unterstützung für die Jungunternehmer. Sollte es später zu Gewinnen kommen, so ist dies doppelt positiv.

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