Interviews

Interview mit Christoph Klemm von Eigenheim Manager

Kannst du dich bitte unseren Lesern kurz vorstellen? Wer bist du und was machst du?

Mein Name ist Christoph Klemm. Ich bin 39 Jahre alt, Wirtschaftsinformatiker, seit 1999 Unternehmer und geschäftsführender Gesellschafter der Eigenheim Manager GmbH

Was genau macht Euer Start-Up und was ist das Besondere an Eurer Geschäftsidee?

Wir haben ein digitales Cockpit für Eigenheimbesitzer entwickelt. Mit dem Eigenheim Manager können Hausbesitzer alle Kosten, Termine und Dokumente rund ums Haus verwalten und optimieren. Neu ist der umfassende Ansatz den wir verfolgen: Ein intelligentes Tool statt vieler unvernetzter Dienste.

Gab es bereits eine Seed-Finanzierung? Crowdfunding? Oder gibt es Business-Angel die euch bei eurem Vorhaben unterstützen?

Wir haben den Eigenheim Manager zunächst aus eigenen Mitteln entwickelt und sind mit dem Prototypen in die Seed-Phase gegangen. Dabei ist es uns gelungen drei strategische Investoren aus der Region zu gewinnen, die uns auch mit Know-how und Sachleistungen unterstützen.

Wo sitzt Ihr und warum habt Ihr Euch für diesen Standort entschieden? Was findet Ihr besonders gut an Eurem Standort?

Der Eigenheim Manager ist eine Ausgründung des Leipziger Proptech-Inkubators evermind (evermind.de). Aktuell haben wir unseren Sitz noch im selben Gebäude in Leipzig-Mockau. Hier haben wir noch Platz zum Wachsen und sind infrastrukturell sehr gut angebunden.

Was sind Eure Planungen für die nächsten Jahre? Wird es eine kleine / größere Finanzierungsrunde geben? Wachstumsprognose etc.?

Wir wollen in den nächsten Jahren 10 Prozent der Eigenheimbesitzer in Deutschland als Nutzer für den Eigenheim Manager gewinnen. Dazu wird es im Ende des Jahres eine zweite Finanzierungsrunde geben.

Was waren die größten Schwierigkeiten, die Ihr auf Eurem Gründungsweg überwinden musstet?

Wir sind mit großer Begeisterung und vielen Ideen in die Entwicklung eingestiegen. Sich dabei auf die wesentlichen Kernfunktionen zu beschränken und immer wieder die Perspektive des Kunden einzunehmen, war mit Sicherheit die größte Herausforderung.

Welche Informationsquellen für Gründer (Blogs, Webangebote, Magazin, Bücher, Beratungsstellen) könnt ihr anderen Gründern empfehlen?

Für uns war es extrem hilfreich, anderen Start-ups auf die Finger zu schauen. Wir haben dazu verschiedene BarCamps, Messen und Pitch-Veranstaltungen besucht und dabei viel von anderen gelernt. Im Gespräch mit potenziellen Investoren haben sich auch oft neue Fragestellungen und Perspektiven ergeben, die wir in die Entwicklung unserer Geschäftsidee einfließen lassen konnten.

Gibt es Vorbilder aus der Gründer- bzw. Startupszene?

Ja, mein persönliches Vorbild in diesem Zusammenhang ist Lars Hinrichs, der Gründer von Xing.

Was würdet Ihr Euch von der Gründerlandschaft in Deutschland oder auch an eurem Standort wünschen?

Wir haben in Leipzig eine sehr rege Gründerlandschaft, viele spannende Veranstaltungen, wie beispielsweise die Startup Safary, und spannenden gemeinsame Aktionen wie die #newnister-Kampagne. Davon würde ich mir einfach mehr wünschen.

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