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Neue Runde für Start-ups im größten Cleantech-Förderprogramm Europas

Im April 2015 startet die nächste Förderrunde für Cleantech-Start-ups im Climate-KIC Accelerator, dem größten gezielten Förderprogramm für Klima-Innovationen Europas. Gründer mit skalierbaren und technologisch vielversprechenden Geschäftsideen, die eine hohe Klimarelevanz aufweisen, können sich vom 1.1. bis 16.2.2015 für das Intensiv-Programm bewerben. In drei Phasen von jeweils sechs Monaten bietet der Accelerator ein Gesamtpaket im Wert von bis zu 95.000 Euro. Professionelles Pitch-Training und Business Coaching, finanzielle Förderung, Büroflächen in einem Cleantech-Inkubator in Berlin oder München sowie der Zugang zum europäischen und internationalen Climate-KIC Netzwerk helfen den Jungunternehmen, Investoren für die Anschlussfinanzierung und erste Kunden zu finden.

Drei-Phasen-Förderprogramm bringt Cleantech-Start-Ups an den Markt

Entwicklung des Geschäftsmodells, Kundenakquise und Markteintritt sind die Schwerpunkte der drei Accelerator-Phasen. Sowohl Teams aus Hochschulen mit dem Ziel der Ausgründung als auch eine große Bandbreite an unterschiedlichsten Gründern und Jungunternehmern bewerben sich bei den halbjährlich stattfindenden Ausschreibungen. „Der Climate-KIC Accelerator unterstützt europaweit jährlich über 120 Gründerteams und hilft den vielversprechendsten Cleantech-Start-Ups, ihre Ideen an den Markt zu bringen. Neben der Anschubfinanzierung profitieren die Teilnehmer von unserem einzigartigen Netzwerk der besten Klima-Innovatoren Europas, dem Erfahrungsaustausch der Start-ups untereinander und den gezielten Trainings zu Themen wie Business Development, Kundenakquise oder Investorensuche,“ betont Maura Kessel, Managerin des deutschen Climate-KIC Accelerators. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Bewerbung finden Interessenten auf bit.ly/climate-startup.

Climate-KIC Start-Ups erfolgreich bei der Akquise von Investorenkapital

Seit der Gründung im Jahr 2010 haben 45 europäische Cleantech-Start-Ups des Accelerators Investments in Höhe von insgesamt 59 Millionen Euro eingesammelt. Drei der erfolgreichsten deutschen Start-ups sind tado, die eine Heizungssteuerungs-App entwickelt haben und erfolgreich vertreiben, der Heizungsbauer 2.0 Thermondo, der mit einem Online-Heizungskonfigurator und eigenen Meister-Teams den fragmentierten Heizungsmarkt umkrempelt und ECF Farmsystems, die kombinierte Fisch- und Gemüsezucht im städtischen Raum anbieten.

Über den Climate-KIC Accelerator

Der Climate-KIC Accelerator ist das Start-up-Programm der europäischen Initiative für Klima-Innovationen Climate-KIC. Seit 2010 wurden europaweit über 400 Start-ups in das Programm aufgenommen und gefördert, in Deutschland waren es bisher über 50. Im Schnitt gelingt es den deutschen Climate-KIC Start-ups, für jeden Euro, der in ihre Förderung investiert wurde, 6 Euro Investorenkapital einzusammeln. Außer in Deutschland wird der Accelerator in den Climate-KIC Ländern Großbritannien, Niederlande, Frankreich, Schweiz und in Skandinavien betrieben. Der Sitz des deutschen Climate-KIC Büros ist in Berlin, wo die Innovations-Initiative mit der Green Garage auch den ersten Cleantech-Inkubator Deutschlands betreibt (www.climate-kic.org/germany).

5 Tipps für Cleantech-Start-ups – “The Future of Cleantech”:
http://www.climate-kic.org/wp-content/uploads/2014/09/TheFutureOfCleantech.pdf

Handbuch mit Praxistipps “Crowdfunding for Start-Ups“:
http://www.crowdfunding4startups.org/

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