Marketing

Offline-Werbung für Startups

Startups können bereits sehr früh auch offline auf sich aufmerksam machen. Es ist nicht immer sinnvoll, sich nur aufs Onlinemarketing zu konzentrieren. Auch Plakatkampagnen, Flyer und Anzeigen sowie ab einem gewissen finanziellen Budget auch TV- und Radiospots sind interessant für junge Unternehmen. Durch Offline-Werbemaßnahmen kann eine breitere Öffentlichkeit erreicht werden und das Produkt oder die Dienstleistung einer größeren Zielgruppe bekannt gemacht werden. Übrigens gibt es auch Investoren und Fonds, die Werbung für Startups unterstützen.

Ein Flyer für eine Fachmesse oder ein Plakat sollte jedes Unternehmen parat haben. Darüber hinaus können Startups sehr gut mit verschiedenen Werbemittel experimentieren. So stellen sie fest, auf welchem Weg ihre Botschaft am besten ankommt. Wichtig ist, das Offline-Werbung erst in einer Phase gemacht wird, in der das Produkt technisch ausgereift ist. Direkt am Anfang lohnen sich größere Kampagnen oft noch nicht. Wenn beispielsweise ein Onlinebuchungssystem technisch noch zu häufig Schwierigkeiten bereitet, ist es noch zu früh für groß angelegte Kampagnen. Es besteht sonst die Gefahr, dass die Kunden eher frustriert sind, weil das angepriesene Produkt noch nicht komplett einsatzfähig ist.

Außerdem sollte das Produkt bereits eine gewissen Bekanntheit im Web oder in der Region haben. Dann besteht zumindest für einige Kunden ein Wiedererkennungswert und sie freuen sich, den neuen Radiospot zu hören. Offline-Werbung lohnt sich in aller Regel vor allem für Produkte und Dienstleistungen, die massenkompatibel sind, d. h. sehr viele Menschen ansprechen. Nischenprodukte sind besser bei Werbeanzeigen in Fachzeitschriften aufgehoben.

Mit Offline-Werbung lässt sich die Marke besser aufbauen und eine Kundenbindung entsteht. Wir alle kennen die bekannten Slogans der TV-Spots und erkennen prominente Models auf Plakaten. Offlinewerbung kann daher Emotionen besser transportieren, als Werbung im Internet. Viele Menschen identifizieren sich immer noch eher mit einem TV-Spot als mit einem Werbebanner im Internet.

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