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Checkliste Existenzgründung – so startet man erfolgreich

Der Start in die Selbstständigkeit ist oftmals nicht einfach. Die meisten Existenzgründer haben viele Fragen. Sie wissen nicht so recht, wo sie anfangen sollen. Zunächst sollten man die nachfolgenden Punkte im Auge behalten:

Persönliche Eignung
Seien Sie bitte ehrlich zu sich selbst, wenn es um die Frage der persönlichen Eignung geht. Stellen Sie sich folgende Fragen: Können Sie sich, auch nach Rückschlägen, gut selbst motivieren? Sind Sie ein entscheidungsfreudiger Mensch? Sind Sie ein Teamplayer, der ungern alleine arbeitet? Wie kommen Sie mit der ständigen finanziellen Unsicherheit zurecht? Über all diese Punkte sollten Sie gründlich nachdenken, bevor Sie die ersten Schritte tun.

Finanzielle Aspekte
Je nach Art der Existenzgründung, ist es sehr unterschiedlich, wie viel Startkapital benötigt wird. Einige Gründer brauchen so gut wie kein Startkapital, andere eine größere Summe. Sie sollten auf jeden Fall eine Aufstellung über die benötigten Geldmittel machen. Überlegen Sie sich, ob das fehlende Geld von Familie oder Freunden geliehen werden kann. Müssen Sie einen Kredit aufnehmen, brauchen Sie einen hieb- und stichfesten Businessplan, sonst wird es mit dem Kredit nicht klappen. Für Existenzgründer werden auch sogenannte Mikrokredite aus dem KMU-Fond angeboten. Das bedeutet, dass kleine Summen schneller und unkomplizierter genehmigt werden. Auch die finanzielle Durststrecke am Anfang sollten Sie mit einkalkulieren. Nur ganz selten können Existenzgründer schon in den ersten Monaten von ihrer Tätigkeit leben.

Erste konkrete Schritte
Der erste konkrete Schritt in die Selbstständigkeit ist die Beantragung der Steuernummer beim Finanzamt. Hierzu müssen Sie den „Fragebogen zur steuerlichen Erfassung“ ausfüllen. Sie finden dieses Formular im Internet. Sind Sie Freiberufler (hier erfahren Sie mehr), war es das schon. Ansonsten müssen Sie noch ein Gewerbe anmelden, bevor Sie durchstarten können.

Beratung und Weiterbildung
Sind die ersten Schritte getan, brauchen Sie vor allem Kunden. Sie müssen sich also mit Marketing, eigener Website, Visitenkarte und all diesen Themen beschäftigen. Hier muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er sich in diese Themen einarbeiten möchte, bzw. schon über Wissen auf den Gebieten verfügt, oder ob er lieber externe Profis mit ins Boot holen möchte. Das kostet dann natürlich etwas mehr Geld, dafür spart man aber Nerven und hat am Ende ein professionelles Ergebnis.

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